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Buchrezensionen |
Michael Rudolf
2000 Biere - Der endgültige Atlas für die ganze Bierwelt 252 Seiten - Oktober Verlag 3., überarbeitete Auflage, Münster 2003 ISBN: 3-935792-02-6 |
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Der Atlas über die Bierwelt ist eine Analyse von 2000 unterschiedlichen Biermarken, die überwiegend aus Deutschland, Österreich und Tschechien kommen. In witzigen und teilweise recht bissigen Kommentaren werden die einzelnen Marken auf Geschmack, Erscheinungsbild und Abgang im Gaumen, bewertet. Beim ersten Vergleich der persönlichen Bier-Favoriten mit der Meinung des Autors, stellten sich recht unterschiedliche Ergebnisse ein. So variierten die Kritiken der entsprechenden Biere zwischen Übereinstimmung bis hin zu vollkommener Ablehnung.
Bei den Kritiken wurden unterbewusste Präferenzen außen vor gelassen und somit eine sehr unbefangene Darstellung erreicht. Dadurch ist auch zu erklären, dass die bekannten Marken meist weniger gut weg kommen.
Ein alphabetischer Reiter am Seitenrand unterstützt den Leser beim Auffinden der gesuchten Biere. Insgesamt stellt der Bieratlas ein sehr schönes Nachschlagewerk zum gelegentlichen schmökern und entdecken von neuen interessanten Bieren dar. [Michael Karl]
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Jürgen Roth
Die Poesie des Biers 244 Seiten - Oktober Verlag 1. Auflage, Münster 2003 ISBN: 3-935792-03-4 |
Mit dem Buch „Die Poesie des Biers“ hat Jürgen Roth eine Sammlung von Kurzgeschichten rund um des Deutschen liebstes Getränk geschaffen. In 2-3 seitigen Storys werden eine Vielzahl von Gegebenheiten im Umgang mit Bier erzählt. Dabei variieren die Erzählungen vielfältig, so werden beispielsweise Erlebnisse in Gasthöfen des fränkischen Raumes oder Anekdoten während der Fussball-WM dargestellt. Der Erzählstil wird einfach gehalten und lässt somit ein flüssiges lesen der Lektüre zu. Im Anhang des Buches befindet sich eine Begutachtung von 241 Biermarken. Der Autor beschreibt in teils humoristischer Weise die verkosteten Biere.
Dieses kurzweilige Buch eignet sich hervorragend um auf langweiligen Bahnfahrten für ein wenig Zerstreuung zu sorgen, leider jedoch nicht mehr und nicht weniger.
[Michael Karl] |
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